Article de Presse Mars 2009
Voici une interview de Jean-Claude parue dans les pages spéciales le 28 mars dans le quotidien ''Tageblatt'' à l'occasion de la 78ième exposition canine internationale du Grand-Duché de Luxembourg. Le texte original étant en allemand, une traduction n'est pas disponible. Un exemplaire du journal est librement disponible aux halls de l'exposition le 28 et le 29 mars 2009
|
Jean-Claude Thiltges, Hundeliebhaber und Züchter der tibetanischen Hunderasse Shih-Tzu zur Internationalen Hundeausstellung |
'' Die Liebe zu einer bestimmten Hunderasse ist die Motivation zur Teilnahme ''
An diesem Wochenende findet in den Luxemburger Ausstellungshallen die 78. Internationale Rassehundeschau statt. Was motiviert den Aussteller, Züchter oder Hundeliebhaber, an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen? Wir haben uns mit Herrn Jean-Claude Thiltges, Hundeliebhaber und erfahrener Aussteller, über die Motivationen eines Ausstellers unterhalten.
Tageblatt: Was motiviert den Aussteller an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen?
Jean-Claude
Thiltges: Zunächst muss man bei den
Ausstellern zwischen professionellen Züchtern und privaten Hundeliebhabern respektive kleinen Privatzüchtern unterscheiden. Beide verfolgen nicht unbedingt das gleiche Ziel, an einer Hundeausstellung
teilzunehmen. Zwar wird man kaum die Hundezucht zu seinem Beruf machen, wenn man nicht ein großes Interesse und eine besondere Liebe für Hunde entwickelt hat: an einer Ausstellung nimmt ein Züchter
aber nur teil, um mit seinem oder seinen Hunden einen Titel zu erreichen. Je mehr Titel ein Hund erreicht hat, umso teurer können die Nachkommen dieses Hundes verkauft werden.
T: Hat ein professioneller Aussteller besondere Ziele?
JCT: Ein professioneller Aussteller verfolgt natürlich auch kommerzielle
Interessen. Zeigen tut er allerdings, zu Recht,
nur das Beste, was aus seiner Zucht hervorgegangen ist.
T:
Worauf muss der Züchter besonders achten?
JCT: Jeder einzelne Hund wird von einem geprüften Richter nach strengen Vorschriften begutachtet. Das Ziel eines jeden Züchters ist dass seine Hunde dem vorgeschriebenen Standard so
nahe wie möglich kommen. Nur so kann er einen der begehrten Championtitel erreichen. Die Teilnahme an einer Ausstellung hilft einem Züchter zum Teil diesem Ziel näher zu kommen. Dabei hat der in
Luxemburg vergebene Champion-Titel bei allen Züchtern einen besonderen Stellenwert. Zwar ist es einfacher, in
Luxemburg einen Titel zu erreichen als in verschiedenen anderen Ländern, da ein einziger Sieg in einer bestimmten Klasse genügt. Im Ausland muss man je nach Land bis zu 5 Siege erringen, um den
Championtitel zu erreichen. Durch das Erlangen eines Championtitels hat der Aussteller somit nicht nur seine Genugtuung, sondern auch den Beweis dass er mit seinem Zwinger seinem Zuchtziel sehr nahe kommt. Je mehr Titel ein Züchter erreicht, umso be-und anerkannter wird sein Zwinger. An Motivation dürfte es
also nicht fehlen.
T:
Wie sieht es denn nun beim nicht professionellen Aussteller aus und
was unterscheidet den professionellen Aussteller vom Hundeliebhaber oder Hobbyzüchter?
JCT: Hier überwiegt insbesondere die Liebe zu einer bestimmten Rasse. Kommerzielle oder finanzielle Ziele gibt es kaum. Zwar ist ein Sieg oder gar ein Championtitel ein nicht zu
verwerfendes Ziel eines jeden Hundebesitzers, welcher sein Tier auf einer Ausstellung zur Schau stellt, jedoch gilt für viele die Devise ‘’Dabei sein ist alles’’. Man trifft andere Aussteller,
Freunde, Bekannte, und man kann sich mit den Besuchern über die Eigenschaften der vertretenen Rasse unterhalten.
T:
Wie sieht es zwischen Profis und Nichtprofis aus und wie kann der
potentielle Käufer davon profitieren?
JCT: Eines gemeinsam haben wohl beide: das Erhalten sowie das Verbessern einer bestimmten Rasse. Und davon profitieren alle Hundefreunde. Würde es keine überzeugten Züchter und
Liebhaber mehr geben, hätten wir meiner Meinung nach irgendwann nicht mehr den reinrassigen Hund. Der potentielle Käufer hat somit die Gewissheit, falls er bei einem Aussteller einen Hund erwirbt,
dass der Hund die von ihm gewünschten Rassemerkmale auch tatsächlich aufweisen kann.
T: Als
was bezeichnen Sie sich?
JCT: Wir selbst leben mit unseren Hunden auf dem Lande, dabei handelt es sich um Shih-Tzu’s, einer tibetanischen Rasse, sowie Chinesischen Schopfhunden, Chinese Crested, sogenannte
Nackthunde, einer eher seltenen Rasse. Ab und zu kann es zu einem Wurf kommen, aber als Züchter bezeichnen wir uns nicht. Regelmässig stellen wir unsere Hunde aus, dies mit einem beachtlichen Erfolg.
Die Liebe zum Tier, insbesondere zum Hund, prägen wohl das was wir tun. Auch stehen wir Kaufinteressenten zur Verfügung, um sie, insbesondere was die Rassen welche wir besonders gut kennen, stets mit
unserem Rat und Erfahrung zur Verfügung.
T:
Was kann eine Hundeaustellung insgesamt bringen?
JCT: Ob
professionell oder privat, eine gewisse Genugtuung bringt das Resultat und der Erfolg schon. Für Besucher ist die Ausstellung der ideale Ort, wo man nicht nur sämtliche Hunderassen sehen kann,
sondern sich auch bei den Ausstellern über die Eigenschaften dieser oder jener Rasse erkundigen kann Der Erfahrungsaustausch zwischen Züchtern und Liebhabern ist sehr wichtig.
T: Wir danken Ihnen für das Gespräch
|
INFOS www.amorintenso.net |
